Lifestyle

Projektfazit Minimalismus

Alles fing an mit dem Buch „Einfach leben“, das ich mir gekauft hatte und dem Bedürfnis mal wieder so richtig auszumisten und mich von allem Überflüssigem zu trennen. Ich persönlich finde ausmisten immer sehr befreiend deshalb viel es mir auch sehr leicht.

Das mein Projekt aber, das mehr oder weniger nur für mich gedacht war am Ende so viele Beteiligte haben würde, damit hätte ich nicht gerechnet.

Beim Ausmisten unser Wohnung und unseres Keller habe ich gemerkt wie viele Dinge wir besitzen die wir wenig bis gar nicht nutzt und das obwohl wir recht regelmäßig ausmisten. Ich habe unseren Haushalt um ganze 202 Dinge erleichtert. Von den 202 Sachen habe ich:

  • 115 verschenkt (Nagellack, Bücher, Spiele, Deko, Gläser, Kosmetik uvm.)
  • 15 direkt in die Tonne geworfen
  • 15 verkauft (Kleidung, Bücher, Stempel)
  • 57 gespendet (Bücher, Haushaltsgegenstände, Kleidung)

Da ich die aussortierten Sachen nicht einfach wegwerfen wollte habe ich mit Freunden, Familie und Kollegen die WhatsApp-Gruppe „zu verschenken“ gegründet, die mein größter Erfolg innerhalb des Projektes war. Erst haben alle etwas verhalten geguckt was man denn alles posten kann und am Ende haben sich 11 Leute aktiv am Verschenken beteiligt und ihre Wohnungen bzw. ihre Schränke ausgemistet. Schön wenn man mit der eigenen Idee so viele motivieren und begeistern kann.

Ein befreundetes Paar hat sogar wie wir ihre ganze Wohnung auf den Kopf gestellt und sich von unglaublich vielen überflüssigen Dingen getrennt. Ihre Wohnzimmer war am zum Schluss so leer,  dass sie es einfach einmal komplett umgestellt haben. 🙂 Klasse.

Auch einer Bekannten hatte ich nur ganz kurz von meinem Projekt erzählt und einen Abend später schickte sie mir ein Foto mit 2 Tüten voller Klamotten und dem Kommentar, dass ich sie angesteckt habe.

All die Sachen die in der WhatsApp-Gruppe nicht verschenkt wurden habe ich jetzt für unser Spendenziel Emmaus sortiert. Es sind ca. 200 Bücher, 4 Kisten Kleidung, eine Kiste Spiele und 2 Kisten mit Haushaltsgegenständen zusammen gekommen. An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön an alle die mich bei meinem Projekt begleitet haben.

In den nächsten Tagen werde ich euch berichten, was sich sonst noch bei uns zu Hause durch mein Projekt in den Bereichen Kosmetik, Lebensmittel/Küche und Kleidung verändert hat und vielleicht habt ihr ja auch Lust es einmal auszuprobieren.

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